Fettsucht (Adipositas)

Immer mehr Menschen in Deutschland sind von einer Fettsucht betroffen. Von dieser wird bei einem starken Übergewicht gesprochen. Doch, wie genau wird die Fettsucht eigentlich definiert, welche Ursachen hat diese und wie wird diese behandelt? In den folgenden Absätzen wird auf die wichtigsten Fragen zur Adipositas eingegangen.

Was ist Fettsucht

Von einer Fettsucht beziehungsweise Adipositas wird bei einem starken Übergewicht gesprochen. Es handelt sich hierbei um eine chronische Erkrankung, welche teilweise schwere Folgeerkrankungen mit sich ziehen kann und in den meisten Fällen zu einer Einschränkung der Lebensqualität führt. Grundsätzlich zählt Adipositas zu den hormonellen Krankheiten, Ernährungskrankheiten oder Stoffwechselkrankheiten. Bemerkbar macht sich eine Fettleibigkeit durch eine starke Ansammlung von Fett im Körper. Wer an dieser Erkrankung leidet, hat daher eine Ansammlung an Körperfett, welche das normale Maß deutlich überschreitet.

Verbunden ist eine Fettsucht mit zahlreichen Folgeerkrankungen. In jedem Fall belastet die große Menge an Körperfett jedoch den Körper, denn durch das erhöhte Körpergewicht werden unter anderem die Knochen und Gelenke übermäßig belastet. Außerdem wird die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen im Körper erschwert. Auch der Stoffwechsel und sämtliche Körperfunktionen werden negativ beeinflusst. Weiterhin führt eine Fettsucht zu einer eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit: Gerade das Herz-Kreislauf-System wird so stark belastet, dass es zu Beschwerden kommen kann, welche dieses betreffen. Somit erleiden unter den adipösen Menschen viel mehr Menschen einen Herzinfarkt beziehungsweise andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Darüber hinaus kommt es bei adipösen Menschen häufig zu einem vermehrten Schwitzen. Ein Verschleiß der Gelenke stellt ebenfalls die Folge einer Fettsucht dar. Betroffen sind hier vor allem die Knie, Hüften, Sprunggelenke sowie Bandscheiben. Nicht selten müssen Knochen nach vielen Jahren der Fettleibigkeit gegen künstliche Knochen ausgetauscht werden. Zu Schlafproblemen wie einer Schlafapnoe kommt es ebenfalls häufig durch eine Fettleibigkeit. Zu den weiteren Folgeerkrankungen einer Fettleibigkeit zählen Gicht, eine Fettleber, Sodbrennen, Gallensteine, Thrombosen und Krampfadern. Nicht zuletzt stellen auch psychische Probleme die Folge einer Fettleibigkeit dar.

Was kann man gegen Fettsucht tun?

Die Behandlung einer Fettsucht kann nur durch das Abnehmen des überflüssigen Fettgewebes erfolgen. Erst durch das Abnehmen können die teils schweren Folgen der Adipositas verhindert – oder eingeschränkt werden. Einen besonders wichtigen Schritt beim Abnehmen stellt die regelmäßige Bewegung dar. Es wird hier meist auf Sportarten gesetzt, welche die Gelenke und Knochen nicht zu stark belasten. Besonders effektiv hilft das Cardiotraining beim Abnehmen. Unter anderem wird hier auf Übungen wie das Fahrradfahren gesetzt.

Einen weiteren wichtigen Bestandteil zum Abnehmen von Körperfett – und damit zur Behandlung der Fettsucht stellt eine Ernährungsumstellung dar. Im Zuge dessen ist eine Ernährungsberatung notwendig, denn bei adipösen Menschen muss die Ernährungsumstellung langsam – und in gut überlegten Schritten erfolgen, um tatsächlich beim Abnehmen zu helfen. Es wird bei der Umstellung der Ernährung vor allem darauf geachtet, eine ausgewogenere Ernährung einzuführen. Zudem wird die tägliche Kalorienzufuhr gesenkt, sodass diese unter dem Kalorienverbrauch liegt. Langfristig lässt sich dadurch viel Körperfett abnehmen.

Teilweise wird bei einer vorliegenden Adipositas auch eine Magenverkleinerung durchgeführt, um abzunehmen und das überflüssige Körperfett zu verlieren. Dies ist allerdings nur bei besonders schweren Fällen der Fettsucht der Fall. Durch eine Magenverkleinerung kann der Adipositas effektiv entgegengewirkt werden. Zudem lässt sich durch diese der Stoffwechsel verbessern. Dieser Effekt hilft ebenfalls beim Abnehmen. Weiterhin wird die Behandlung der Fettsucht oftmals medikamentös unterstützt. Dies erfolgt durch Medikamente, welche den Stoffwechsel und die Fettverbrennung ankurbeln. Allerdings sollte hier nur auf ärztlich empfohlene Produkte vertraut werden.

Viele adipöse Menschen machen zur Behandlung ihrer Fettleibigkeit zudem eine Kur. Durchgeführt wird diese unter anderem von Fachärzten, Ernährungsberatern und Therapeuten. Im Zuge der Kur nehmen die adipösen Menschen an einem festgelegten Programm teil, welches regelmäßigen Sport, eine neue Ernährung sowie eine Verhaltens-Therapie involviert. Letztere stellt bei vielen adipösen Menschen einen wichtigen Schritt dar, um der Fettleibigkeit zu entfliehen.

Was sind die Ursachen für Fettsucht?

Eine Adipositas kann die verschiedensten Ursachen haben. Am häufigsten zählt dazu ein gestörtes Essverhalten: So essen adipöse Menschen häufig zu viele beziehungsweise ernähren sich nicht ausgewogen und damit ungesund. Die benötigte Kalorienzufuhr des Körpers wird um ein Vielfaches überschritten. Häufig werden auch zu viele Mahlzeiten konsumiert, ohne dabei größere Pausen zwischen den Mahlzeiten zu machen.

Häufig hängt eine Adipositas auch mit einem starken Bewegungsmangel zusammen. Wer sich zu wenig bewegt beziehungsweise zu wenig Sport macht, benötigt weniger Kalorien. Werden nun dennoch mehr Kalorien zugeführt, als der Körper eigentlich benötigt, so kommt es zu einer starken Gewichtszunahme. Weiterhin führt ein Bewegungsmangel dazu, dass keine Muskulatur aufgebaut wird. Da die Muskulatur jedoch für den Kalorienverbrauch des Körpers verantwortlich ist, ist dieser folglich so gering, dass schneller zu einer Gewichtszunahme kommt. Da sich die Menschen heutzutage immer weniger bewegen, kommt es immer häufiger zu einer Adipositas.

Nicht immer muss eine Fettleibigkeit mit einer schlechten Ernährung oder mit einem Bewegungsmangel zusammenhängen: In einigen Fällen ist auch der Stoffwechsel verantwortlich für das starke Übergewicht. So gibt es einige Menschen, welche trotz einer ausgewogenen Ernährung viel Fett anlegen. Häufig hat dieser Effekt genetische Ursachen. Ein besonders langsamer Stoffwechsel kann jedoch durch eine entsprechende Ernährungsumstellung und Sport bekämpft werden.

Weiterhin können bestimmte Gene für die Adipositas verantwortlich sein. Es handelt sich hierbei in erster Linie um Gene, welche den Appetit steuern. Wer stetig einen großen Appetit hat, kann leichter und schneller Fett anlagern und damit auch adipös werden. Auch die Aktivität der Gene im Körper spielt eine Rolle bei der Entstehung einer Fettleibigkeit. Um eine genetische Ursache bestimmen zu können, ist jedoch eine ärztliche Untersuchung notwendig.

Darüber hinaus können auch Erkrankungen die Ursache für eine Fettsucht darstellen. Unter anderem zählt dazu eine Schilddrüsenunterfunktion, bei welcher bestimmte Hormone in zu geringer Menge gebildet werden – folglich ist der Energieumsatz im Körper zu gering und es kommt schneller zu einer Gewichtszunahme. Auch Morbus Cushing kann zu einer Fettsucht führen, indem zu viel Kortison produziert wird. Bei dem PCOS kann eine Fettsucht wiederum durch die Zyklusstörungen bei Frauen hervorgerufen werden. Ein Testosteronmangel bei Männern kann ebenfalls ursächlich für eine Fettsucht sein. Darüber hinaus gibt es psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen, welche teilweise zu einer Fettsucht führen.

Unterschied Fettsucht und Übergewicht?

Eine Adipositas wird häufig anhand des BMIs ermittelt. Liegt dieser bei unter 30, so wird allerdings noch nicht von einer Adipositas gesprochen. Es handelt sich in diesem Fall um ein Übergewicht, welches grundsätzlich ab einem BMI von über 25 vorliegt. Eine Adipositas liegt folglich erst ab einem BMI von 30 vor.

Wann hat man Fettsucht?

Ab einem BMI von 30 liegt eine Adipositas vor, wobei hier zwischen verschiedenen Graden unterschieden werden kann: Bis zu einem BMI von 35 wird die Erkrankung mit dem Grad 1 versehen. Ab einem BMI von 35 wird die Erkrankung mit dem Grad 2 versehen. Eine Adipositas Grad 3 liegt wiederum ab einem BMI von 40 vor.

Was kann man gegen Fettsucht tun?

Im Internet finden sich viele Methoden um gegen Fettsucht vorzugehen. 90% der Angebote setzen sich jedoch zum Ziel schnellstmöglich den Fettanteil zu reduzieren. Schnell tritt bei vielen dann aber der JoJo-Effekt ein und man steht nach kurzer Zeit vor einem altbekannten Problem.

Anbieter wie beispielsweise Vitalify.me setzen hier jedoch auf ein neuartiges Konzept, um gegen Fettsucht vorzugehen. Das Unternehmen vermittelt das Wissen und die Strategie langfristig ohne Diät abzunehmen und die Fettsucht zu bekämpfen.

Neben den sehr ausführlichen Video-Coachings mit einem Arzt bekommen die Kunden auch eine professionelle Waage die alle relevanten Daten sammelt und über Vitalify.me ausgewertet wird, um das bestmögliche Ergebnis & Entwicklung der Kunden sicherzustellen. Und wer es geschafft hat seine Fettsucht langfristig in den Griff zu bekommen dem steht noch ein Coaching zum Schutz des Immunsystem zur Verfügung.